Die Initiative

Neue-Schulformen.de ist eine Initiative des Netzwerk für Kompetenzvermittlung

Die Webseite soll in erster Linie eine umfangreiche Übersicht über neue Schulfomen bieten. Und den neuen / alternativen Schulen als Sprachrohr dienen. Sowohl Bildungsagenten, als auch Eltern und Schülern übersichtlich und halbwegs Einheitlich einen Einblick und Vergleich verschiedener Bildungskonzepte ermöglichen.

Eine interdisziplinäre Plattform. Neuigkeiten, Bildungskonzepte, Schulen, Informationen über die sich heute dynamisch verändernde Welt der Bildungs- und Schulsysteme. Auch Informationen jenseits etablierter Mainstream Medien finden hier ihr Sprachrohr.

 

Diese Plattform ist Bestandteil eines Pilotprojekts in Form eines 2 wöchigen Bildungs-Symposium: ” Zukunft der Schule / die Schule der Zukunft” – erstmalig auf dem HOLODECK in Köln initiert, um in Zukunft als Roadshow und Nachmach-Aktion zu etablieren.

Projektmanagement/ Ansprechpartner

Konzept, Eventplanung, Webentwicklung:  Andre Kadzikowski

Brüsseler Platz 14

50674 Köln

Unser Antrieb

Lehrerschwund und Fachkräftemangel. Belastende und finanziell prekäre Beschäftigunsbedingungen. Inhaltliche Grenzen des Förderbaren und viel zu wenig Vertrauen, Innovation und Geld. Das Schul- und Bildungssystem ist nicht erst seit gestern in einem Zustand der Krise. Gründe für Beschweren gibt es genug. Und trotzdem wird weiter gemacht wie bisher. Für eine Neuausrichtung, für Umdenken bleibt einfach keine Zeit.

Das Netzwerk für Kompetenzvermittlung lädt nun genau zum Innehalten, Nachdenken und Neuausrichten ein: Mit unserer Bildungsinitiative Neue-Schulformen.de und der Bildungswoche “Zukunft der Schule Schule der Zukunft” wollen wir uns von den aktuellen Gegebenheiten des Mainstream lösen und produktive, zukunftsweisende Alternativen für eine andere, lebendigere Schulform aufzeigen.

Wie könnte die Schule der Zukunft aussehen, in der Lehrer und Schüler “gut und gerne” interagieren wollen?  An welchem Ort soll Schule stattfinden? Welche Technik und Konzepte soll die Schule der Zukunft bestimmen? Wie sollen die zukünftige Generationen Kreativität, Autarkie und Lebensweisheit entdecken dürfen? Und was ist eigentlich eine alternative/ innovative Schulform?

Die negative Kritik wollen wir in einen positiven Ausblick umwandeln. Denn mutige Bildungsagenten und Initiatoren eines Bewusstseinswandels entwickeln bereits erfolgreich neue Handlungsräume für Bildung. Wir wollen diese unterstützen und die Konzepte aufzeigen und diskutieren. Das Publikum/ jeder soll dabei eine aktive Rolle spielen, denn die Zukunft hat JETZT zu beginnen.

Das Warum

Angesichts der unklaren Vielfalt bildungspolitischer Reformansätze ist es nicht verwunderlich, daß sich sämtliche Vorhaben zur Verbesserung des Bildungssektors mehr oder weniger als Fehlschläge erwiesen haben. Jedenfalls hat die Zufriedenheit über die Leistungsfähigkeit des permanent reformierten Bildungsssystem über die Jahre eher ab- als zugenommen. Selbst die für die „demokratische Umerziehung“ so wichtig eingestufte „Erziehung zur Kritikfähigkeit„ hat in den Jugendlichen die Ohnemich-Haltung eher verstärkt. Kaum jemand wagt es mehr, eine wirkliche eigene Meinung zu äußern, oder Dinge zu hinterfragen, die nicht mit dem übereinstimmt, was die Medien für die Altersgruppe als „jugendgemäß“ vorgeben. Kaum eine bildungspolitische Diskussion kommt heute ohne den Hinweis aus, daß unsere Gesellschaft ungeheuer kompliziert und schnelllebig geworden sei, eine Lari-Fari Aussage, die uns zeigt mit wie viel Intention man sich dem Thema Bildung eigentlich widmet.

Die „fortschrittlichen Kräfte“ der Gesellschaft behaupten, frühere Maßstäbe und Grenzen zerbrochen und Institutionen wie Familien, Kirchen, Stände, örtliche Gemeinschaften und Berufsgruppen geschleift oder wenigstens der Prägekraft beraubt zu haben, so daß jeder seinen Lebensweg selbst und weitgehend ohne Vorbilder zu finden und verantworten hat. In gewisser Hinsicht sind diese Ansätze sinnig, aber auch schädlich zugleich, denn entscheidend für eine gute Schule ist, wer die Lehrerpersönlichkeiten sind. Da dürfen wir in Deutschland nicht viel erwarten, weil in jeder Schule die gleichen Lehrer landen. Der Grund dafür: Man hatte 1938 mit einem Gesetz bewirkt, daß Kinder nur von Lehrern unterrichtet werden dürfen, die die staatliche Ausbildung für „Lehrer“ haben. Das Gesetz gilt bis heute und das Studium zum Lehrer ist so unchristlich und materialistisch geprägt, daß die „Lehrer“, die das Staatsexamen haben, unsere Kinder kaum noch lieben können. Die Kinder spüren das und haben keinen Bock auf Schule. Wir Eltern können daran kaum etwas ändern, wegen der Schulpflicht, die für Kinder bedeutet, zur Schule gehen zu müssen, auch wenn sie nichts lernen.

Ein weiteres Dilemma liegt darin, das unser Bildungssystem/ Schulwesen in Deutschland einem Dogma der Unfehlbarkeit und political correctnes unterliegt, ähnlich der Ärzteschaft, die Aufgrund ihres gesellschaftlichen Standes kaum Kritisiert und für ihre Fehler belangt werden. Dieses Fehlverhalten wird zusätzlich durch eine völlig wahnsinnige und klassenspaltende Lohnpolitik verschärft. Grundschullehrer verdienen weniger wie Gymnasiallehrer, Hauptschullehrer verdienen weniger wie Gynmasiallehrer, Kindergärtner verdienen auch noch weniger und werden zudem kaum beamtet. Dabei sind die Kindergärtner und Bildungsagenten im Alter bis 12 Jahren die wichtigsten und Einflussreichsten Persönlichkeiten für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft und hier wird am meisten gespart. Das wir eine monetär basierte perverse 2 und mehr-Klassen Gesellschaft haben zeigt nicht nur unser Gesundheitssystem, sondern auch das Schulsystem. Hier muss sich dringend was ändern.

Vorläufiges Fazit:
Unser Bildungssystem ist antiquiert! Die Kinder verkommen zu unselbstständigen und willenlosen Konsumsklaven. Die Kreativität, die für ein selbstbestimmtes Leben essentiell ist wird leider nicht gefördert, sogar unterdrückt. Darüber müssen wir reden und handeln!